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FAQ

Ist ein vorgeschalteter Immobilienhandel möglich?

Von vorgeschaltetem Immobilienhandel spricht man bei einem Immobilienfonds, wenn der Fonds ein Grundstück bzw. eine Immobilie nicht auf dem freien Markt erwirbt, sondern von einer Gesellschaft oder Person, die mit der Verwaltungsgesellschaft in besonderer Weise verbunden ist, insbesondere von einem anderen Gruppenunternehmen oder von einem Inhaber, Geschäftsführer oder nahen Angehörigen. Beim vorgeschalteten Immobilienhandel besteht ein besonders ausgeprägter Interessenkonflikt, der dazu führen kann, dass der Fonds das Grundstück bzw. die Immobilie – zum Nachteil der Anleger – zu einem überhöhten Preis erwirbt.

Aus unserer Sicht ist ein vorgeschalteter Immobilienhandel aufgrund der damit verbundenen Interessenkonflikte nur schwer oder gar nicht vereinbar mit den Grundsätzen eines redlichen Fondsmanagements. Aus diesem Grund haben wir für die Vermögensanlage ›MLC Properties East Africa‹ sichergestellt, dass ein vorgeschalteter Immobilienhandel nicht erfolgt. Das Management erwirbt Grundstücksrechte ausschließlich von unabhängigen Verkäufern und ist dabei bemüht, bestmögliche Konditionen zu erzielen.

Bestehen Fremdfinanzierungsrisiken?

Die Emittentin MLC Properties East Africa GmbH & Co. KG sowie die Objektgesellschaften MLC Properties Rwanda SPV GmbH & Co. KG und MLC Properties Tanzania SPV GmbH & Co. KG arbeiten ausschließlich mit Eigenkapital. Fremdfinanzierungsrisiken bestehen auf keiner Investitionsebene.

Weshalb beteilige ich mich mittelbar über eine Treuhandgesellschaft?

Anleger beteiligen sich nicht als direkte Kommanditisten an der Emittentin, sondern mittelbar als Treugeber über die MLC Properties Treuhand GmbH, Geschäftsanschrift: Gartenstr. 27, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe. Aufgrund der Treuhandvereinbarung zwischen dem Anleger und der Treuhänderin hält die Treuhänderin die Kommanditbeteiligung des Anlegers zwar im eigenen Namen und ist als Kommanditistin im Handelsregister eingetragen. Sie hält die Kommanditbeteiligung jedoch für Rechnung und auf Weisung des Anlegers. Dadurch wird der Anleger wirtschaftlich, auch steuerlich, so gestellt, als sei er unmittelbarer Kommanditist.

Die Gründe für die Zwischenschaltung einer Treuhandgesellschaft liegen in der Reduzierung von Verwaltungskosten und dem Schutz von personenbezogenen Daten der Anleger. Unmittelbar beteiligte Kommanditisten sind in das von Jedermann öffentlich einsehbare Handelsregister einzutragen. Auch die Übertragung einer unmittelbaren Kommanditbeteiligung sind einzutragen.

Wann und wie erhalte ich mein Geld zurück?

Zunächst erhalten Anleger kontinuierlich Ausschüttungen. Ausschüttungen werden nach Beendigung der Zeichnungsphase jeweils zum 15. der Monate Juni und Dezember geleistet. Wir rechnen mit einer Beendigung der Zeichnungsphase am 18. Dezember 2020, sodass die erste Ausschüttung am 15. Juni 2021 erfolgen würde. Die Emittentin leistet Ausschüttungen aus dem Cashflow der Geschäftstätigkeit, d. h. aus Einkünften aus der Vermietung von Immobilien in Ruanda und Tansania.

Nach den Planungen werden erste Immobilien ab dem Jahr 2026 schrittweise veräußert. Aus den Veräußerungserlösen werden weitere Ausschüttungen in dem halbjährlichen Turnus geleistet. Mit dem Ende der Laufzeit der Vermögensanlage, d. h. bis spätestens 31. Dezember 2030, werden sämtliche verbliebenen Immobilien veräußert und das Kapital an die Anleger zurückgeführt.